Geschichte des Schlosses de Gadagne
17 Jahrhundert...
1668 erwarb Felix de Gallean Gadagne, ein Nachkomme einer wohlhabenden italienischen Familie aus Florenz, die Burg. Dieser neue, prächtige Herrscher beauftragte den berühmten provencalischen Architekten Royer de la Valfenière, ein großes klassizistisches Schloss zu entwerfen, wobei es einerseits den mittelalterlichen Charakter bewahren, andererseits mit mächtigen Arkaden erweitert und mit zwei weiteren Stockwerken erhöht werden sollte. An der Nordseite wurden Teile der Anlage abgerissen, um es zu einem ansprechenden Hofraum als Empfangsbereich umzugestalten.
Französische revolution
Dieses für die damalige Zeit berühmte Schloss blieb im Besitz des Gallean Gadagne bis zur Französischen Revolution (sie fand in dieser Gegend nur 1791 statt), als es durch die Stadtverwaltung als nationales Eigentum beschlagnahmt und zum Abbruch freigegeben wurde. Was nach der Revolution von diesem Schloss übrig geblieben war, erhielt der Herzog von Gadagne zurück, der es 1820 an einen Grundstücksmakler veräußerte. Dieser teilte den Besitz in die verschiedenen Teile auf: Le Chateau, Le Grand Grenier mit dem Gefängnis und La Ménagerie mit den Nebengebäuden der Bediensteten.


